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1. Stadt an der Schelde

Auf zum Grote Markt

Zurückhaltend, schlicht – diese Attribute kommen einem beim Bummel durch Antwerpen wohl als Letztes in den Sinn. Die belgische Metropole trumpft mit Prunk, Glamour und Vielfalt auf! Ganz gleich, ob Sie mit dem Kreuzfahrtschiff am Scheldeufer und damit an Europas zweitgrößtem Seehafen anlegen oder ob Sie mit der Bahn anreisen. Der Hauptbahnhof im eklektizistischen Stil mit atemberaubender Kuppel ist ein Augenschmaus, der sich Reisenden seit 1905 bietet. Zwischen beiden Ankunftsorten liegt der historische Stadtkern Antwerpens, der mit vielen Boutiquen und dem Grote Markt lockt. Auf dem Platz finden sich das spektakuläre Rathaus, der eindrucksvolle Brabobrunnen und zahlreiche prächtige Gildehäuser. Nur wenige Gehminuten vom Grote Markt entfernt empfängt Sie die Stadtburg Het Steen aus dem 12. Jahrhundert, das älteste Gebäude Antwerpens. Eine Extraportion Glanz erhält die Hafenstadt durch ihre über fünf Jahrhunderte andauernde Geschichte im Diamantenhandel, über den Besucher im Diamantenmuseum DIVA mehr erfahren (divaantwerp.be). Tipp: Unternehmen Sie am besten eine Stadtrundfahrt im Elektro-TukTuk.

2. Glamouröse Modestadt

Shopping

Zwischen Scheldeufer und Bahnhof liegt das Mekka für alle Shoppingbegeisterten. Als Modestadt Europas offeriert Antwerpen Fashion für jeden Gusto und zahlreiche empfehlenswerte Anlaufstellen für einen ausgiebigen Einkaufsbummel: Da wären etwa das Wilde Zee-Viertel, das Quartier Latin oder die bekannte Shopping-Straße Meir – überall in der Stadt findet sich ein attraktives Angebot aus bekannten Kaufhausketten und exklusiven Designerläden sowie vielen kleinen Boutiquen wie „Graanmarkt 13“ oder „Renaissance“ (Nationalestraat 32). Die meisten Läden haben übrigens auch am Sonntag geöffnet. Extratipp: Für all jene, die nicht nur Mode kaufen, sondern mehr über sie erfahren möchten, empfiehlt sich ein Besuch im MoMu, dem sehenswerten Modemuseum. Gezeigt werden Ausstellungen von Avantgarde-Designern, mit Fokus auf Fashion aus Antwerpen und ganz Belgien.

3. Kultur-Höhepunkte

Rubens schöne Kunst

Kunstliebhaber haben in Antwerpen die Qual der Wahl, das Angebot an Museen und präsentierter Kunst ist riesig. Beginnen wir mit dem berühmten flämischen Barockmaler Peter Paul Rubens, der Antwerpen zu seiner Wahlheimat auserkor. Sein ehemaliges palastartiges Zuhause ist heute ein Museum. Im Rubenshaus  können Interessierte einen Blick in sein Atelier und auf seine Meisterwerke werfen. Vier davon hängen zudem in der prächtigen Liebfrauenkathedrale, die 1521 nach 170 Jahre andauernder Bauphase ihre Tore öffnete. Sie ist die größte gotische Kirche Flanderns und zählt zu den Höhepunkten brabantischer Baukunst. Eindrucksvolle Kunst und Architektur bietet auch das Museum aan de Stroom, kurz MAS, dass die maritime Geschichte Antwerpens zeigt. Hierfür werden gut gewählte Fotos, zeitgenössische Kunst, Skulpturen und mehr präsentiert. Tipp: Das Gebäude verfügt zudem über eine Aussichtsplattform, die einen tollen 360°-Panoramablick über die Diamantenstadt ermöglicht.

4. Rückzugsorte

Zoo - Entspannung

Bei all den Eindrücken, die Antwerpen seinen Gästen bietet, kann es guttun, eine Pause einzulegen. Eine Oase der Ruhe ist der Antwerpener Zoo, der direkt neben dem Hauptbahnhof liegt. Seit rund 160 Jahren beheimatet der Zoologische Garten mehr als 5000 Tiere, darunter Elefanten, Giraffen und Pinguine. Das Besondere: Die Tiere sind in zahlreichen historischen Gebäuden und Gehegen untergebracht. So wohnen die Nilpferde beispielsweise in einer schicken pinken Villa. Die einzigartigen Bauten und die Grünflächen des Antwerpener Zoos stehen sogar unter Denkmalschutz. Ein weiterer Rückzugsort inmitten der Diamantenstadt: der Stadtstrand Sint Anna. Am linken Scheldeufer gelegen, gilt er als beliebter Ausflugsort. Hier können Sie relaxen, durch den Jachthafen schlendern oder eine Runde Minigolf spielen. Ein gelungener Kontrast zum sonst so lebendigen Stadtleben

5. Pommes, Bier & Schoki

Essen & Trinken

Goede eetlust! In Antwerpen finden sich etliche internationale Restaurants. Aber natürlich sind die Belgien-Klassiker ein Muss: 1. Pommes. Die werden hier an kleinen Buden verkauft und nicht nur rot-weiß gegessen, sondern mit Aioli, Erdnuss- oder Currysauce. Etwa im Frites Atelier. 2. Dazu darf es gerne ein Glas Bier sein, belgisches gehört zu den sortenreichsten der Welt. Welches Ihnen am meisten zusagt, können Sie unter anderem in der Brauerei De Koninck probieren. 3. Und was wäre ein belgisches Dinner ohne den passenden Nachtisch? Das Schokoladenmuseum Chocolate Nation bietet Einblick in die Fertigung der Köstlichkeiten – und Probieren ist hier definitiv erlaubt!