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Buchen Sie über ADAC Reisen einen Urlaub in Simbabwe und lassen Sie sich von den afrikanische Wildtieren ebenso begeistern wie von den Victoriafällen.
Bei einem Urlaub in Simbabwe warten unvergessliche Eindrücke wie die majestätischen Victoriafälle und die großen afrikanischen Wildherden der Savanne auf Sie.
Die tosenden Wassermassen, die an den Victoriafällen in die Tiefe der Schluchten des Sambesi-Flusses stürzen sind gewiss das Markenzeichen Simbabwes. Auf Rundreisen zieht es die meisten Feriengäste in diese Region des Landes. Im Norden gelegen, lassen sich außerdem zahlreiche Nationalparks mit beeindruckenden Wildtieren wie Löwen, Elefanten, Flusspferde und Antilopen bei einer Safari sichten. Kulturell ergänzen Afrikaurlauber die Entdeckungen mit einem Besuch an den Ruinen der einstigen Königsstadt Groß-Simbabwe. Als Souvenir eignen sich die kunstvoll gefertigten Shona-Skulpturen, die es z.B. in der Hauptstadt Harare zu kaufen gibt.

Urlaub an Simbabwes Victoriafällen

Wer Afrika mit all seiner einzigartigen Natur – den weiten Savannen, den Wildtieren und dichten Dschungelwelten – erleben möchte, ist in Simbabwes Norden richtig. Ein Urlaub in der Region ist vor allem angesichts der Victoriafälle ein echtes Erlebnis. Das Wasser des Sambesi-Flusses stürzt an der Grenze zu Sambia mehr als 100m in die Tiefe. Der daraus entstehende Sprühnebel ragt hoch in den Himmel und ist bereits von Weitem erkennbar. Von diversen Aussichtspunkten genießen Sie den Blick über die Wassermassen, die Gischt umspülten Inseln und die Regenbögen, die sich über den Victoriafällen bilden. Traumhafte Perspektiven garantieren Bootstouren zu dem Naturwunder sowie Helikopterflüge.

In unmittelbarer Nähe der Victoriafälle können Sie auf Ihrer Rundreise durch Simbabwe eines der vielen hochwertigen Hotels buchen. Zur Auswahl stehen u.a. luxuriöse Zimmer und Suiten für Familien oder Paare ebenso wie stilvolle Lodges im afrikanischen Savannenstil. Von letzteren erreichen die Gäste zu Fuß den lokalen Golfplatz. Mit Top-Bewertungen ist die Ilala Lodge eine gute Option zum Übernachten. Hier erwarten die Urlauber ein familiäres Ambiente und ein hochwertiger Service. Nach einem spannenden Tag an der frischen Luft genießt man hier erholsame Stunden am exklusiven Pool. Weiterhin gehört das Elephant Hills zu den besten Unterkünften, die Sie direkt über ADAC Reisen in Simbabwe buchen können. Nutzen Sie hierfür die bequeme Online- und Telefonbuchung oder konsultieren Sie einen Mitarbeiter in den Reisebüros.

Die beste Zeit für einen Urlaub an den Victoriafällen ist für viele Besucher die Trockenzeit von etwa Mai bis September. Es lohnt sich jedoch, auch in der Regenphase zu den Wasserfällen aufzubrechen. Dann führt der Sambesi-Fluss deutlich mehr Wasser und es lassen sich noch stimmungsvollere Eindrücke sammeln.

Unterwegs am Kariba-See

Eine weitere landschaftliche Attraktion im Urlaub in Simbabwe ist der Kariba-See. Da die Talsperre nur wenige Minuten von den Victoriafällen entfernt ist, ist eine Rundreise in der Region sehr gut mit einem Besuch kombinierbar. Rund um das Gewässer lassen sich zahlreiche afrikanische Tierarten sichten. Entdecken Sie das Ufer z.B. mit einer gebuchten Jeep-Safari und beobachten Sie Nilpferde, Löwen, Antilopen und Elefanten. Entdeckungen lassen sich insbesondere im Safarigebiet Chete sowie im Nationalpark Matusadona machen. Hier sind die seltenen schwarzen Nashörner die Naturattraktion schlechthin. Von den hohen Hängen der Matusdona-Hügel genießt man einen herrlichen Blick über das Grasland und das Ufer des Kariba-Sees. Für die Übernachtung eignen sich die Hotels und Lodges an den nahegelegenen Victoriafällen.

Mutare-Hochland

Weit im Osten von Simbabwe ist das Hochland rund um Mutare der beste Ort zum Wandern. Von dem Städtchen aus geht es z.B. durch die Kiefernwälder hinauf in die Bvumba-Berge. Diese sind vor allem für den fast 2.000m hohen Castle Beacon bekannt, der stets etwas in leichtem Dunst steht. Bei einem Abstecher auf die mosambikanische Seite können Sie sogar prähistorische Felsmalereien am Chinhamapere-Massiv entdecken. Weitere Petroglyphen gibt es am Murahwa Hill. In Mutare selbst lohnt sich der Besuch in das  Regionalmuseum, das eingehend über die Geschichte und Natur des Hochlandes informiert.

Hwange-Nationalpark und Matobo Hills

An der Grenze zu Botswana empfiehlt sich der Besuch des Hwange-Nationalparks. Hier können Sie nach den Victoriafällen eine kleine Safari unternehmen und haben gute Chancen, einen Elefanten zu sichten. Mit 30.000 lebenden Exemplaren gehört das Reservat zu den größten im gesamten südlichen Afrika. An den Wassertümpeln erfrischen sich außerdem die afrikanischen Büffel, Giraffen, Gnus, aber auch Löwen und Leoparden. Beeindruckend ist dabei die Mischung aus dem roten Sand von den Ausläufern der Kalahariwüste und den Gras- und Baumlandschaften mit den majestätischen Baobabs. Nächtigen können Sie z.B. in der Hwange Safari Lodge, die über mehrere Restaurants und Bars verfügt.

In der Nähe von Bulawayo lohnt sich weiterhin der Ausflug zu den ebenfalls als Nationalpark geschützten Matobo Hills. Neben der reichen Tier- und Pflanzenwelt sind die Felsmalereien der San-Stämme sehenswert, die vor mehr als 2.000 Jahren geschaffen wurden. Die wertvollen Petroglyphen stehen mittlerweile unter dem Schutz des UNESCO-Weltkulturerbes. Bei einer Jeep-Safari lassen sich vielerorts Antilopenherden ebenso wie Spitz- und Breitmaulnashörner sichten. Bekannt ist der Matobo-Nationalpark außerdem für seinen Bestand an Zebras, Giraffen und Adlern. Brechen Sie beispielsweise vom Hotel Holiday Inn Bulawayo zu Ihrem Erlebnistrip auf.

Nationalpark Mana Pools

Ein weiterer Tipp für Ihre Rundreise durch Simbabwe ist der Mana-Pools-Nationalpark, ein Ausflugsziel, das Sie am besten mit einer eingeplanten Übernachtung in einer typisch afrikanischen Lodge ansteuern. Von den Safarihütten aus lassen sich direkt Löwen, Elefanten, Antilopen und Flusspferde sichten. Tolle Fotomotive bieten hier nicht zuletzt die Uferformationen des Sambesi-Flusses, seine Sandbänke, die als Wassertränken dienenden Tümpel und die einsam in der Savanne stehenden Affenbrotbäume. Abseits der Wasserreservate wachsen außerdem Mahagoni- und Ebenholzwälder. Bei ADAC Reisen können Sie sich Touren zu den Nationalparks Simbabwes direkt und kompetent zusammenstellen lassen. Eine Vielzahl an Reiseinformationen steht Ihnen in Form von Toursets, Apps und vielem mehr zur Verfügung.

Groß-Simbabwe: das alte afrikanische Königreich

Groß-Simbabwe ist mit Abstand die wichtigste Sehenswürdigkeit des Landes und gleichzeitig für ganz Afrika ein bedeutendes Kulturgut. Die Ruinenanlage liegt in der Nähe von Masvingo und zeugt von den frühen Hochkulturen, die einst hier angesiedelt waren. Ab dem 4.Jh. entstand in der Region das erste Königreich von Simbabwe, das zusammen mit den ägyptischen Pharaonen zu den herausragenden frühgeschichtlichen Zivilisationen Afrikas zählt. Für die große Bedeutung des Ortes sprechen die einzigartigen archäologischen Funde. So entdeckten die Forscher in Groß-Simbabwe indische Glasperlen und chinesische Keramik, die von einem reichen Handel zeugen. Heute sind die Ruinen für Besucher zugänglich. Innerhalb von etwa zweieinhalb Stunden kann man sich die gesamte Anlage ansehen und u.a. auch den konischen Turm besteigen. Den Mittelpunkt bildet eine Art Tempel, der wie eine griechische Akropolis angeordnet ist und zu dem eine breite Treppe führt. Forscher gehen davon aus, dass das Gebäude für astronomische Zwecke genutzt wurde.

Harare – Reise in Simbabwes Hauptstadt

Weitere kulturelle Sehenswürdigkeiten warten in der Hauptstadt Harare auf die Reisenden. Ein Urlaub in Simbabwe beginnt meist mit der Ankunft in der 500.000-Einwohner-Stadt, wo man sich am besten einige Tage akklimatisiert. Um mit der Kultur des Landes vertraut zu werden, begeben Sie sich in die Nationalgalerie mit einer reichen Sammlung an nationalen Kunstgegenständen wie den imposanten Shona-Plastiken. Die Skulpturen zeitgenössischer Künstler können Sie vor allem im Chapungu-Park bewundern.

Bei ADAC Reisen buchen Sie beispielsweise das luxusbetonte Hotel Meikles. Hierbei handelt es sich um eines der angesehensten Häuser in der Hauptstadt. Die prächtig-opulente Einrichtung in Zimmern wie der Presidential Suite oder der Royal Suite machen den Reiz dieser Unterkunft in Harare aus.

Praktische Informationen

Für einen Urlaub in Simbabwe benötigen Sie einen Reisepass, der noch mindestens sechs Monate über Ihren Aufenthalt hinaus gültig ist. Mit diesem Dokument erhalten Sie bei der Einreise am Grenzübergang das notwendige Visum. Das Robert-Koch-Institut in Berlin rät für einen Urlaub in Simbabwe zur Auffrischung aller Standardimpfungen.

Das Klima in Simbabwe ist von subtropischen und tropischen Verhältnissen geprägt. Von April bis etwa September ist es in dem südafrikanischen Land eher trocken und im Vergleich zur regenreichen Periode auch etwas kühler. Zu Niederschlagen kommt es im Juni, Juli und August faktisch nicht. Einige Naturliebhaber entscheiden sich in der Regenzeit für einen Urlaub im Norden Simbabwes, um die Victoriafälle in ihrer ganzen Schönheit zu erleben.

Kulinarik im Urlaub in Simbabwe kennenlernen

Ein fester Bestandteil der Küche Simbabwes ist der Mais. Er dient als Grundlage für den Sadza, einen festen Brei, der typischerweise mit einer würzigen Soße gegessen wird. Zu den Sadzas passen vor allem sämige Eintöpfe aus Gemüse und Fleisch. Neben Schwein und Geflügel kommen bisweilen auch exotische Zutaten wie Krokodil, Kudu-Antilope und Impala in den Kochtopf. In exquisiten Gaststätten und Hotels serviert man den Gästen außerdem Steaks vom Warzenschwein und Strauß mit aromatischer Erdnusssoße. Zum Nachtisch gönnen sich viele Feriengäste frisches Obst: Bananen, Mangos, Pfirsiche und Marula-Früchte lassen sich hervorragend roh verzehren oder in bekömmliche Shakes verwandeln.

Reisen in Simbabwes Nachbarländer

Botswana: Botswana grenzt im Westen an Simbabwe und gilt unter den Safariländern im Süden Afrikas zu den echten Geheimtipps. Eine bekannte Attraktion ist das Delta des Okavango-Flusses, dessen Wasser sich auf wundersame Weise in die Kalahari-Wüste aufmacht. Hier bildet der Strom eines der größten Feuchtgebiete Binnenafrikas. Wenn Sie von den Victoriafällen nach Botswana reisen, ist der Chobe-Nationalpark ein lohnenswertes Ziel.
Südafrika: Nur wenige Minuten von der Grenze entfernt, befindet sich mit dem Kruger-Nationalpark eines der bekanntesten Schutzreservate in ganz Afrika. Auf dem Gebiet leben mehr als 147 Säugetierarten, darunter auch die „Big Five“ der afrikanischen Wildtiere, sprich Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard.
Namibia: Um nach Namibia zu gelangen, müssen Sie nach Westen fahren und dabei Botswana durchqueren. Für Urlauber aus Deutschland ist vor allem die deutsche Kolonialgeschichte des Landes interessant. Zu den Naturschönheiten Namibias gehören darüber hinaus der Etosha-Nationalpark und die Namibwüste mit der Skelettküste.

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