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Namibia Urlaub

Staubtrockene Wüsten oder saftig grüne Nationalparks – ADAC Reisen informiert Sie über die wichtigsten Höhepunkte für Ihre Rundreise durch Namibia.
Von der pulsierenden Hauptstadt bis zum Naturparadies des Fischfluss-Canyon – ein Urlaub in Namibia ist einzigartig. Um die zahlreichen unterschiedlichen Facetten des afrikanischen Staates zu erleben, bietet sich eine mehrtägige Rundreise an.
Das Land der roten Stille – Namibia. Inmitten dieses Wüstenabenteuers erwartet Besucher eine unglaubliche Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen. Erleben Sie einzigartige Naturwunder, schillernde Panoramen und das Gefühl unendlicher Weite, wie beispielsweise im Fischfluss-Canyon. Besuchen Sie die romantische Hafenstadt Lüderitz und ihre Sehenswürdigkeiten und begeben Sie sich im Freilandmuseum Kolmanskop auf eine Zeitreise in die Ära des Diamantenrausches. Egal ob Wanderfan oder Kulturliebhaber, kulinarischer Feinschmecker oder Tierfreund, bei einem Urlaub in Namibia kommt jeder auf seine Kosten

Windhoek – Startpunkt jeder Rundreise durch Namibia

Windhoek bildet als Hauptstadt des Landes das wirtschaftliche und politische Zentrum Namibias. Tritt man seinen Urlaub in Namibia mit dem Flugzeug an, landet man gewöhnlich auf dem dortigen Hosea Kutako (WHD) Flughafen, weshalb sich die Stadt als Ausgangspunkt für eine Rundreise besonders gut eignet. Am Flughafen angekommen, kann man sich direkt vor Ort einen Mietwagen anmieten, der für ein Plus an Mobilität sorgt und die reibungslose Fortbewegung innerhalb Namibias ermöglicht. Mit dem Auto ist der weiter westlich gelegene Stadtkern Windhoeks schnell erreicht. Hier spürt man noch stark den Einfluss der ehemaligen deutschen Kolonie – immer wieder hört oder liest man Deutsch, in einigen Geschäften kann man sich sogar auf Deutsch verständigen. Bauwerke aus der Kolonialzeit mischen sich mit modernen Gebäuden des 20. Jahrhunderts. Besonders sehenswert ist die im neogotischen Stil erbaute Christuskirche, die zu den schönsten Kirchen Afrikas gezählt wird. Sie wurde als Zeichen des Friedens zwischen den damaligen Kolonialherren und den einheimischen Herero und Nama errichtet. Direkt in unmittelbarer Nähe befindet sich der Sitz des Parlaments, der in Anlehnung an den hohen Tintenverbrauch bei Papierarbeit auch „Tintenpalast“ genannt wird. Die zugehörigen Parlamentsgärten sind auch bei Ortsansässigen ein beliebtes Ausflugsziel. Wer sich Windhoek gern einmal von oben anschauen möchte, kann die Alte Feste besuchen, die auf einer Erhöhung gelegen einen guten Blick über die Stadt bietet. Sie beherbergt einen Teil des namibischen Nationalmuseums, der einen kurzen aber informativen Einblick in die Geschichte Namibias ab der Ankunft der Deutschen im Jahr 1884 bis zu den Aufständen der Einheimischen gegen die koloniale Herrschaft präsentiert. Wer zentral in der Stadt wohnen möchte, übernachtet beispielsweise in der Town Lodge Windhoek oder im AVANI Windhoek Hotel & Casino. Möchte man sich in seinem Urlaub in Namibia einfach ein wenig ungezwungen die Zeit vertreiben, lädt die Independence Avenue mit ihren vielen Geschäften und Straßencafés zu einem Schaufensterbummel und einem Kaffee ein.

Windhoek

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inkl. Flug

Heinitzburg

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inkl. Flug

Windhoek

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inkl. Flug

Wander- und Trekkingtouren im Fischfluss-Canyon

Besuchen Sie den Fischfluss-Canyon im Süden des Landes, können Sie während Ihrer Reise durch Namibia eines der beeindruckendsten Naturwunder Afrikas erleben. Der Canyon ist über 150km lang und bis zu 550m tief. Er gilt als der zweitgrößte Canyon weltweit und wird vom längsten Fluss Namibias, dem Fischfluss durchzogen. Dieser entspringt im östlichen Naukluftgebirge und fließt in den Hardap-Damm, der das größte Wasserreservoir Namibias darstellt. Die Landschaft des Fischfluss-Canyon ist von den extremen klimatischen Bedingungen gezeichnet. Nur vereinzelt findet man kleine grüne Flecken auf dem sonst kargen rötlichen Gestein. Auch wenn der Fluss nur hin und wieder während der Regenzeit Wasser führt, stellt er die Lebensader in dieser Umgebung dar. Vor allem während der Trockenzeit sichern die durch Grundwasser gespeisten Tümpel das Überleben der Pflanzen- und Tierwelt.

Legen Sie Ihren Urlaub in Namibia in den Zeitraum zwischen Mai und August, können Sie mehrtägige geführte Trekkingtouren durch die Schluchten des Canyon unternehmen. Um an diesen bis zu fünf Tage langen Ausflügen teilzunehmen, sind körperliche Fitness und Trittsicherheit unbedingt notwendig. Touren ohne zugelassenen Guide und abseits der öffentlich zugänglichen Wege sind lebensgefährlich und nicht erlaubt. Wer gern kürzere Ausflüge in den Canyon unternehmen möchte, kommt im Canyon-Naturpark auf seine Kosten. Exklusive Übernachtungsmöglichkeiten und Wandermöglichkeiten in der Nachbarschaft bietet auch der Gondwana Canyon Park. Nächtigen Sie beispielsweise in der viel gelobten Canyon Lodge.

Hafenromantik in Lüderitz

Das Hafenstädtchen am Atlantik zählt ca. 12.500 Einwohner und lebt hauptsächlich vom Fischfang. Lüderitz liegt zwar direkt an der Küste Namibias, eignet sich aber eher nicht für einen Badeurlaub. Kalte Meeresströmungen bewirken, dass das Wasser sich selten stark erwärmt. Entschädigt wird man dafür mit einer wunderschönen Küstenlinie, an der man ausgiebige Strandspaziergänge genießen kann. Ein großer Teil der angrenzenden Halbinsel steht sogar unter Naturschutz. Fährt man die lange Küstenstraße entlang Richtung Norden, erreicht man einen der nördlichsten Punkte der Halbinsel, den Diaz Point. Hier landete 1488 der erste Europäer, nämlich der portugiesische Entdecker Bartolomeu Diaz, der ein Steinkreuz aufrichtete, das mittlerweile durch eine Replik ersetzt wurde. Von hier aus lassen sich die naheliegende Robbenkolonie und mit etwas Glück auch Flamingos beobachten.

Zurück am malerischen Hafen der Kleinstadt herrscht dagegen stets reges Treiben. Aufgrund der kalten Meeresströmung sind die Gewässer rund um den Hafen besonders fischreich und in den zahlreichen Restaurants an der Waterfront können sich Besucher selbst von der außerordentlichen Qualität und Frische der Ausbeute überzeugen. Abenteurer sollten sich in ihrem Urlaub in Namibia die Geisterstadt Kolmanskop nicht entgehen lassen. Einst das Zentrum der Diamantenindustrie Namibias, verfiel die Stadt ab 1918 langsam zur Geisterstadt, da die Diamantensuche südlich am Fluss Oranje fortgeführt wurde. Der Zugang zur Geisterstadt ist nur im Rahmen geführter Touren oder mit einer gesonderten Zugangsgenehmigung möglich. Belohnt wird man mit einzigartigen Impressionen, die den Besucher mit auf eine Reise zurück in die Zeit des Diamantenrausches nehmen. Besonders beliebt ist Kolmanskop bei Fotografen, die in der Geisterstadt unzählige tolle Motive finden.

Das leuchtend rote Sandmeer Sossusvlei

Mitten in der Namib-Wüste befindet sich das bekannteste Naturschauspiel und Markenzeichen Namibias: das Sossusvlei. Diese Station sollte auf keiner Reise durch Namibia fehlen. Der Begriff „vlei“ wird in Namibia grundsätzlich für eine Senke verwendet, die ausgetrocknet ist oder nur selten Wasser führt. Die hier bekannteste Senke ist das sogenannte Dead Vlei, eine Salztonpfanne, auf der ein kleiner Wald abgestorbener Akazienbäume einen markanten Kontrast zur weißen Färbung des Salztons bildet. Diese bizarren Landschaftsskulpturen sind bereits über 500 Jahre alt. Das umliegende Landschaftsbild ist geprägt von den großen rotschillernden Dünen, die weit in den Himmel ragen. Aufgrund ihrer besonderen sternförmigen Ausdehnung gehören die Sanddünen nicht nur zu den höchsten, sondern auch zu den schönsten Dünen der Welt. Nicht umsonst gehört die kontrastreiche und farbintensive Landschaft zu den absoluten Höhepunkten einer Rundreise durch Namibia.

Für Ausflüge in die Namib-Wüste benötigt man unbedingt festes Schuhwerk, ausreichenden Sonnenschutz sowie genügend Wasser. Die Mittagshitze sollte vermieden werden, am besten plant man Touren so, dass die Wüste gegen elf Uhr wieder verlassen werden kann. Am Rande der Namib-Wüste, direkt in unmittelbarer Nähe der versteinerten Dünen, befindet sich die Namib Desert Lodge. Die Lodge umfasst 65 komfortable Zimmer und stellt einen idealen Ausgangspunkt für Ausflüge zum Sossusvlei und den nahegelegenen Sesriem-Canyon dar. Auf der Website von ADAC Reisen können Sie ganz bequem online einen Aufenthalt in der Namib Desert Lodge buchen oder aus weiteren Angeboten von über 50 Veranstaltern für Ihren Urlaub in Namibia wählen.

Gehen Sie im Etosha-Nationalpark auf Safari

Im Norden Namibias erstreckt sich der immense Etosha-Nationalpark, der bereits im Jahr 1907 zum Wildschutzgebiet erklärt wurde. Die Wintermonate sind für einen Besuch im Etosha gut geeignet. Das Klima ist mild und die Wildtiere sammeln sich an den Wasserlöchern. Natürlich ist die Landschaft des Parks zu dieser Zeit von Trockenheit geprägt. Weißer Staub zieht sich über die Landschaft, der einer im Zentrum liegenden großen Salzpfanne entspringt. Die Pfanne ist nahezu immer trocken, jedoch liegen verteilt auf den südlichen und östlichen Teil des Etosha zahlreiche Wasserlöcher. Diese bilden die Lebensgrundlage für den Wildbestand im Park. Vertreten ist fast der gesamte Umfang an afrikanischem Großwild wie Elefanten, Giraffen, Löwen und sogar Nashörnern. Für den afrikanischen Wasserbüffel ist die Umgebung jedoch zu trocken, genauso wenig sind Flusspferde zu finden. Legt man seinen Urlaub in Namibia in die Sommermonate, bietet sich dem Besucher ein völlig anderes Bild. Heftige Regenfälle verwandeln die Landschaft in eine grüne Oase, Tierbabys und auch eine Vielzahl an Vögel erfüllen den Park mit Leben. Überflutete Straßen sind innerhalb dieser Zeit keine Seltenheit und durch den Überfluss an Wasser wird es schwieriger, an den Wasserlöchern auf Wildtiere zu treffen. Doch der Etosha-Park ist einer der am besten zugänglichen Nationalparks in Afrika und auf den gepflegten Schotterstraßen leicht zu erkunden. Es gibt fünf Camps, die für die Öffentlichkeit zugänglich sind und unterschiedliche Unterkünfte für einen Urlaub in Namibia anbieten. Diese reichen vom einfachen Campingplatz bis zur Luxus-Lodge für gehobene Ansprüche, darunter z.B. die Mokuti Etosha Lodge mit einer großen Pool- und Gartenanlage

Skelettküste – der größte Schiffsfriedhof der Welt

Dichter Nebel, heftige Stürme und starke Strömungen brachten in der Vergangenheit schon viele Schiffe an der namibischen Westküste zum Kentern. Rund 500 Schiffswracks sind heute größtenteils noch gut erhalten und prägen die Küstenlandschaft in dieser Region. Die Skelettküste gilt deshalb auch als größter Schiffsfriedhof der Welt. Nördlich von Swakopmund beginnt offiziell die Küstenlinie, die seit 1973 durch Gründung des Namib-Skelettküste-Nationalparks geschützt ist. Der Park reicht bis hinauf zur angolanischen Grenze am Kunene-Fluss. Der nördliche Teil ab Torra Bay ist nur im Rahmen einer geführten Tour zugänglich, stellt aber gleichzeitig den attraktivsten Abschnitt des Nationalparks dar. Die beste Zeit für einen Besuch sind die Monate April bis Juli. Während dieser Zeit gibt es selten Niederschlag und auch keinen dichten Nebel, der die Sicht einschränken könnte. Die Skelettküste kann auch mit Hilfe von sogenannten Fly-in-Safaris erkundet werden, die von unterschiedlichen privaten Veranstaltern angeboten werden. Wer sich in seinem Urlaub in Namibia für eine Flugsafari entscheidet, dem bietet sich aus der Luft ein atemberaubender Anblick. Am besten brechen Sie für Ihre Erkundung der Küste von Swakopmund aus auf, eine Küstenstadt, die von deutschen Kolonisten gegründet wurde. Charmante Fachwerkhäuser am Strand und Restaurants mit deutscher Hausmannskost erinnern noch heute daran. Die Hotels Strand und Hansa sind namentlich ebenfalls an den maritimen-Nordsee-Flair der einstigen Kolonialstadt angelehnt. Beide können Sie über ADAC Reisen buchen. Vielleicht haben Sie nach Ihrem Namibia-Aufenthalt direkt Lust bekommen weiterzuziehen – schauen Sie sich die Angebote für Botswana, Simbabwe oder Südafrika an und profitieren Sie von erstklassigen Angeboten.

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