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1. Mietwagen: Lieber zu Hause oder im Urlaub buchen?

Wer am Urlaubsort einen Mietwagen braucht, sollte diesen idealerweise schon rechtzeitig von zu Hause aus buchen. So haben Sie nicht nur genügend Zeit, die Preise und Konditionen zu vergleichen und sich über benötigte Sonderausstattungen wie z.B. einen Kindersitz Gedanken zu machen, sondern es steht Ihnen bei möglichen Problemen im Urlaubsland auch ein Ansprechpartner in Deutschland zur Seite. Tipp: Entdecken Sie bei der Mietwagen-Suche die weltweit günstigen Angebote auf adacreisen.de – u.a. inklusive Rundum-Sorglos Schutz, fairer Tankregelung und kundenfreundlichen Bezahlkonditionen.

2. Welcher Leihwagen ist der richtige?

Haben Sie nicht nur die Kosten im Blick! Besonders bei Rundreisen oder wenn Sie mit mehreren Personen unterwegs sind, sollten Sie kein zu kleines Fahrzeug und am besten einen Viertürer wählen. Auch ein wirtschaftlicher Diesel kann bei längeren Strecken sinnvoll sein (wichtig: vorab über eventuelle Umweltzonen informieren!), ebenso wie ein Automatikfahrzeug in Ländern mit Linksverkehr. Ein Mietwagen mit Allradantrieb kommt bei Fahrten auf schlechten Wegen und Straßen in Betracht, etwa auf einer Rundreise im Outback Australiens oder auf den Schotterpisten in Namibia. Solche Sonderwünsche können Sie bei der Autovermietung anmelden.

3. Welche Versicherungen sind bei Mietwagen wichtig?

Achtung, die gesetzlichen Mindestdeckungssummen der Haftpflichtversicherung sind in einigen Ländern, etwa in den USA, erschreckend niedrig und gewährleisten keinen ausreichenden Schutz. Achten Sie daher bei Mietwagen auf eine Haftpflichtversicherung mit einer Deckungssumme von mindestens einer Million Euro, besser noch mit unbegrenztem Haftpflichtschutz. Die Deckungssumme lässt sich auch mit einer separaten Police, der sogenannten Mallorca- oder Traveller-Police, aufstocken. Empfehlenswert ist zudem eine Vollkasko-Versicherung mit Diebstahlschutz ohne Selbstbeteiligung. Glas, Felgen und Reifen sollten mitversichert sein, dort treten die häufigsten Schäden auf. Wichtig: Haben Sie den entsprechenden Schutz bereits über den Vermittler gebucht, müssen Sie vor Ort nicht noch einmal teure „Upgrades“ abschließen und bezahlen!

4. Mietwagen-Übergabe: Was ist zu beachten?

Inspizieren Sie das Fahrzeug bei der Abholung von der Autovermietung unbedingt auf Beulen, Kratzer etc. und überprüfen Sie auch den Kilometerstand. Unterzeichnen Sie das Übergabe-Protokoll nur, wenn eventuelle Vorschäden am Mietwagen auch darin vermerkt sind, andernfalls müssen Sie im Streitfall dafür aufkommen. Bei der Rückgabe sollte ebenfalls darauf geachtet werden, dass das Fahrzeug in Ihrer Anwesenheit auf Schäden geprüft und schriftlich bestätigt wird, dass keine (oder ggf. welche neuen) Schäden vorhanden sind. Zur Sicherheit sollten Sie das Fahrzeug in beiden Fällen von allen Seiten fotografieren.

5. Wo lauern Kostenfallen?

Zu viel gefahrene Kilometer, ungünstige Tankregelungen, ein Zweitfahrer oder Extras wie ein Navigationsgerät oder Kindersitz können die Kosten eines vermeintlich günstigen Mietwagen-Angebots schnell in die Höhe treiben. Achten Sie auf „unbegrenzte Kilometer“ und auf die Tankregelung „voll abholen, voll zurückgeben“ – hierbei wird nur der Sprit bezahlt, den Sie auch tatsächlich verfahren haben. Als Alternative zu oft teuren (und mitunter veralteten) Navigationsgeräten bieten sich günstige oder kostenlose Smartphone-Apps wie zum Beispiel die „ADAC Maps-App“ oder „Here we go“ an.

6. Mietwagen: Was tun bei einem Unfall oder einer Panne?

Nachdem die nötigen Unfallmaßnahmen getroffen sind (Warnblinkanlage, Warndreieck, Warnweste und ggf. Notruf und Erste Hilfe), sollten Sie in jedem Fall die Polizei und umgehend auch die Autovermietung informieren und auf weitere Anweisungen warten. Verweigert die Polizei bei leichten Blechschäden die Unfallaufnahme, sollte mit allen Beteiligten ein mehrsprachiger Unfallbericht aufgenommen werden, den Sie z.B. beim ADAC ebenso erhalten wie spezifische Merkblätter zu Auslandsunfällen in vielen Urlaubsländern. Fotografieren Sie zudem die Unfallstelle sowie die Beschädigungen und notieren Sie sich die Kontaktdaten möglicher Unfallzeugen. Bei einer Panne ist zu beachten, dass Reparaturen am Mietwagen grundsätzlich nur mit Zustimmung der Autovermietung durchgeführt werden dürfen.

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