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Besondere Tage in Norwegen: Lofoten & Nordkap Reisen

Nordnorwegen ist ein Traum für Naturliebhaber und lockt mit wildromantischen Landschaften. Genießen Sie die Stille bei einer Bootstour durch mächtige Fjorde, angeln Sie frischen Fisch und besuchen Sie malerische Küstendörfer. Traditionelle, kleine Fischerhütten zieren beispielsweise Svolvaer, die Hauptstadt der Inselgruppe der Lofoten. Noch heute leben viele der Menschen vom Fischfang. Darüber hinaus finden Sie in Nordnorwegen einige moderne Städte wie das schnell wachsende Bodø mit seinen vielen Ausgehmöglichkeiten. Ob Wandertour während der Mitternachtssonne  oder – Sightseeing in Tromsø – ein Urlaub in Nordnorwegen bietet etwas für jeden Geschmack.

Reise auf die Lofoten: Fjorde im Polarlicht, Stockfisch und Wikinger

Der Archipel der Lofoten gilt für viele Norweger als das schönste Ferienziel im Königreich. Die imposanten Bergmassive, das türkisfarbene Wasser der Fjorde und die weißen Sandstrände bieten faszinierende Kontraste. Im Winter tanzt das Polarlicht am Himmel und verwandelt ihn in ein grün-rot-violett-blaues Spektakel. In den Sommermonaten geht dafür die Mitternachtssonne nicht unter. Dann wird auf den Golfbahnen 24h lang gespielt, Kanuten starten nachts zu Touren und Wanderer können die magisch anmutende Bergwelt zu jeder Tag- und Nachtzeit erkunden. Der Fischreichtum im Winter lockt neben Walen auch Angler und Fischer auf die Lofoten, um Hering, Dorsch und Kabeljau zu fangen. Die Insel prägen daher traditionelle Fischerdörfer. In der Hochsaison sieht man überall riesige zeltförmige Holzgestelle, auf denen in der salzigen Meerluft Kabeljau zum beliebten Stockfisch trocknet. Eine Spezialität ist ebenso der Skrei, der Winterkabeljau, den man fangfrisch in Anita Gylseths Fischladen Sjømat in Reine kaufen kann. Vielerorts werden Ausrüstung und Boote an alle verliehen, die selbst fischen wollen. Weniger praktisch, dafür informativ präsentiert sich das Lofoten-Stockfisch-Museum in Å. Hier dreht sich alles um die tausendjährige Geschichte dieser Delikatesse. Besuchen Sie auf Ihrer Norwegenreise zudem das Lofoten-Wikinger-Museum in Borg. Dort wurden Reste eines 83m großen Langhauses ausgegraben und das Gebäude wurde auf dieser Grundlage originalgetreu nachgebaut. Danach lohnt ein Abstecher in de Bar Magic Ice in Svolvær, in der alles aus Eis ist, auch Gläser und Tische.

Lofoten-Wikinger-Museum & mehr

Die Lofoten mit ihren traditionellen Fischerdörfern sind außerdem ein Eldorado für Angler und Fischer: Im Winter kommen Tausende, um Hering, Dorsch und Kabeljau zu fangen. Überall sieht man die riesigen zeltförmigen Holzgestelle, auf denen in der salzigen Meerluft Kabeljau zum beliebten Stockfisch trocknet. Eine Spezialität ist auch der Skrei, der Winterkabeljau, den man fangfrisch in Anita Gylseths Fischladen Sjømat in Reine kaufen kann. Angler können sich überall Ausrüstung und Boote leihen, um selbst zu fischen. Theoretischer geht es da im Lofoten-Trockenfisch-Museum in Å zu – hier dreht sich alles um die tausendjährige Geschichte der Delikatesse. Besuchen Sie auf Ihrer Norwegenreise auch das Lofoten-Wikinger-Museum in Borg. Hier wurde das größte Langhaus ausgegraben und nachgebaut. Besucher können sich traditionelle Handwerksvorführungen ansehen oder eine Rudertour in einem Wikingerschiff buchen. Danach lohnt ein Besuch im Magic Ice in Svolvær, einer Bar, in der alles aus Eis ist, auch Gläser und Tische.

Nordnorwegen entdecken

  • 1. Vom Ausflug ins spannende Wikinger-Museum in Borg über Angelferien in charmanten Fischerdörfern bis hin zum Wanderurlaub an weißen Sandstränden, auf imposanten Bergen und entlang türkisfarbener Fjorde: Das Archipel Lofoten ist nicht umsonst Norwegens beliebtestes Ferienziel.
  • 2. Tromsø, die Stadt der Polarlichter, Hurtigruten und Eisbär-Touren: Probieren Sie die riesige Bierauswahl im nördlichsten Rockcafé der Welt, dem Blå Rock Café, machen Sie sich mit arktischer Meereskulinarik vertraut und bewundern Sie die 420 Meter hohe Eismeerkathedrale, das Wahrzeichen der Stadt. Highlight: die tiefgrün erstrahlenden Polarlichter, die hier im Herzen des Nordlichtovals besonders gut zu sichten sind.
  • 3. Ob im Iglu-Hotel in der belebten Stadt Alta, bei der Vögel-Entdeckungstour auf der Varanger-Halbinsel oder in traditionellen Samen-Hochburgen wie Hammerfest: die Finnmark, Norwegens nördlichste, flächenmäßig größte und zugleich am dünnsten besiedelte Region ist ein Urlaubsziel der Superlative.

Nordkap und Aktivitäten in der Finnmark

Die Finnmark gehört zur multinationalen Region Lappland, wo Norwegen an Schweden, Finnland und Russland grenzt. Wer hier auf einer Kreuzfahrt oder auf Busreisen Stopp macht, erlebt in der vom Polarkreis durchquerten Landschaft unvergessliche Tage. Es gibt mehr Seen als Menschen. Durch die Tundra und den Taigawald streifen Braunbären, Elche und Luchse. Der am dünnsten besiedelte Landstrich Norwegens wartet mit attraktiven Ausflugszielen auf wie dem malerischen Porsangerfjord. Zudem ist die Finnmark Heimat der Samen. Das indigene Volk lebt heute noch teilweise von der Rentierzucht. Den faszinierenden Lebensraum der Rentiere können Sie im Winter bei einer Hundeschlittentour im Stabbursdalen-Nationalpark mit dem nördlichsten Kiefernwald der Erde, erkunden. Lust auf Skifahren? Das kann man in den Lyngenalpen sogar im Frühsommer, da dann immer noch Schnee liegt. Das Ziel der Ziele auf jeder Reise in die Finnmark ist natürlich das Nordkap. Am äußersten Ende unseres Kontinents pfeift der Wind und die Küste fällt 300m senkrecht ins Meer ab. Das berühmte Modell der Weltkugel zeigt, dass sich nördlich nur noch Spitzbergen und der Nordpol befinden. Für die Anreise aus Deutschland zum Nordkap gibt es etliche Angebote. Sie gelangen entweder über die E69 mit dem Auto und Camper ins Land, mit einem Hurtigruten-Schiff oder landen per Flugzeug in Honningsvåg. Wer mehr Zeit hat, kann eine kombinierte Rundreise mit dem Bus inklusive Übernachtung oder eine der vielen Kreuzfahrten buchen, die beispielsweise in Kiel ablegen und auch Schweden, Island oder Finnland ansteuern.

Beliebte Sehenswürdigkeiten in Tromsø, der Pforte zum Eismeer

In der größten Stadt des Nordens, der „Pforte zum Eismeer“, ist das Nachtleben legendär: In den Bars wird bis morgens gefeiert, wie im nördlichsten Rockcafé der Welt, dem Blå Rock Café, das für seine Bierauswahl bekannt ist. Gediegener tafeln Besucher im Arctandria Sjømat Restaurant, in dem köstlicher frischer Fisch serviert wird, aber auch Gewöhnungsbedürftiges wie Wal- und Robbenfleisch. Einen spektakulären Ausblick über die Stadt bietet die Fjellheisen-Seilbahn auf den Storsteinen, von der man aus 420 Metern Höhe die Eismeerkathedrale – das Wahrzeichen von Tromsø – und die Kreuzfahrtschiffe der Hurtigruten im Sund bestaunen kann.
Tipp: Wer sich nicht nur das große Polar-Museum in Tromsø   über norwegische Polarexpeditionen informieren will, bucht einen Ausflug mit dem Schiff nach Spitzbergen, um Eisbären in freier Wildbahn zu erleben. Viele Kreuzfahrten bieten auch Rundreisen an, die Spitzbergen einschließen. 

Angeln und Riesenkrabbensafari beim Urlaub in Nordnorwegen

Ob Süß- oder Salzwasser: Für Angler sind Ferienhäuser direkt am Wasser und mit eigenem Boot ein Traum. In Nordnorwegen sind Rekordfänge eher die Regel als die Ausnahme, hier wimmelt es nur so von Kabeljau, Heilbutt und Schellfisch. Die Hochsaison im Angelurlaub in Norwegen ist von Mai bis September. Dann gibt es auf der Strecke von Tana Bru bis zum Storfossen so viel Lachs wie sonst nirgends auf der Welt, mehr als 50.000 Fische passieren den Fluss. Hartgesottene angeln im kalten nordischen Winter. Von Januar bis März kommen die Wanderdorsche im XXL-Format zum Laichen. Ebenso spektakulär gestaltet sich eine Königskrabbensafari bei Kirkenes und dem Varangerfjord. An Bord eines offenen RIB-Bootes, einem Schlauchboot mit festem Rumpf, geht es hinaus auf die Barentssee. Der Fang wird anschließend im traditionellen Bootshaus zubereitet und verspeist.

Gletscherwandern am Svartisen – ein Highlight für Abenteurer

Der Saltfjellet-Svartisen-Nationalpark ist einer der größten Norwegens. Im Osten reicht er bis an Schweden heran, im Westen ist der Atlantische Ozean seine Grenze. Ein einsames Paradies für Wanderer: Hunderte Wege in allen Schwierigkeitsgraden führen entlang beeindruckender Wasserfälle und sanft dahinplätschernder Bächen durch die sagenhafte Natur. Wer schon immer mal einen Gletscher aus nächster Nähe bestaunen wollte, ist in der nordnorwegischen Landschaft Helgeland an der richtigen Adresse. Der mächtige Svartisen ist mit 370 Quadratkilometern der zweitgrößte Gletscher Norwegens. Seine Eiszungen liegen nur 20 Meter über dem Meeresspiegel und lassen sich daher bequem erreichen. Buchen Sie auf Ihrer Rundreise eine Gletscherwanderung – ein atemberaubendes Abenteuer. Tipp: Wer noch nicht genug hat vom Skandinavien-Abenteuer macht am besten eine Rundreise, die Schweden mit einschließt. Hier können Sie im Urlaub auch noch am Ostsee-Fjord wandern, oder auf einem Städtetrip Stockholm entdecken. Auf nach Skandinavien!

Die besten Orte, um Polarlichter zu sehen

Polarlichter kann man im Winter in Nordnorwegen fast überall beobachten. Da die Lichter der Städte die Farbintensität am Himmel abschwächt, sind weniger beleuchtete Beobachtungspunkte zu empfehlen. In Tromsø zum Beispiel gibt es im Stadtpark Kongsbakken keine Straßenbeleuchtung. Eine gute Alternative dazu ist das nur 20 Gehminuten vom Stadtzentrum entfernte Naturschutzgebiet rund um den See Prestvannet. Außerhalb der Städte ist die Sicht auf das Nordlichtpanorama von Aussichtspunkten besonders schön. Einen fantastischen Blick haben Sie beispielsweise vom Gipfel des Narvikfjells oder auf dem Aunfjellet bei Harstad. Damit der Himmel auch sein farbenreiches Spektakel zeigt, können Sie die Nordlichtvorhersage im Internet nutzen. Diese informiert, wann Nordlichter auftreten.

Die beste Reisezeit für einen Urlaub in Nordnorwegen

Dank der Wirkung des Golfstroms ist das Klima in Nordnorwegen und besonders in Küstennähe sehr mild. Je weiter ostwärts man kommt, desto kontinentaler ist das Klima und entsprechend kälter wird es im Winter. Wer sich gerne an der frischen Luft betätigt, für den gelten die Sommermonate als ideale Reisezeit. Dann sind nicht nur die Temperaturen angenehm warm, sondern auch die Tage sehr lang. An einigen Wochen bleibt die Sonne in den nördlichen Regionen sogar die ganz Nacht am Himmel stehen. Der Sommer ist es auch, der Pottwale hierher zieht. Wenn Sie wandern oder angeln, haben Sie beste Chance, die Meeresriesen zu beobachten. Natürlich werden dafür Walbeobachtungstouren in Nordnorwegen angeboten. Orcas und Buckelwale bevorzugen hingegen den Winter bei der Suche nach Nahrung. Ein weiteres Highlight im Winterhalbjahr sind die Polarlichter.

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