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Irland pur: Highlights an der Westküste und im Inland

Spektakuläre Klippen, unberührte Landschaften und weiße Bilderbuchstrände – Irlands Westküste strotzt geradezu vor Naturschönheiten. Freuen Sie sich auf Wandertouren im Nationalpark, gemütliche Pub-Besuche und einen äußerst anhänglichen Delfin. Höchste Zeit für eine Irland-Reise! Irlands Westküste hat weit mehr zu bieten als sanfte Hügel, Schafe und Whiskey. Entdecken Sie auf Ihrer Reise dramatische Steilklippen am Atlantik, weiße Sandstrände und malerische Fischerorte. Bei einer Fahrt über den Wild Atlantik Way zeigt sich die grüne Insel von ihrer wildromantischen Seite. Wandern Sie durch raue Naturlandschaften und geheimnisvolle Moore, besichtigen Sie historische Burgen und genießen Sie Panoramaaussichten über das tiefblaue Meer. Darüber hinaus lädt ein Urlaub an Irlands Westküste dazu ein, die gelassene Art der Westiren kennenzulernen und in urige Pubs einzukehren.

Irlands Westküste – Urlaub in zerklüfteten Naturlandschaften

Die Westküste Irlands begeistert mit ihrer grandiosen Natur, die es zu entdecken gilt.

  • 1. Dublin
  • 2. Cliffs of Moher: Die spektakulären Steilklippen ragen 200 Meter aus dem tosenden Atlantik empor – eine der größten Sehenswürdigkeiten der Insel.
  • 3. Achill Island: Auf dem Atlantic Drive geht es zu unberührten Stränden und lauschigen Buchten – verbringen Sie hier ein, zwei Tage.
  • 4. Ring of Kerry: Die legendäre Panorama-Route führt um die Halbinsel Iveragh und durch die mystische Seenlandschaft des Killarney National Park.
  • 5. Dingle: Der Hafenort ist für seinen treuen Delfin Fungie bekannt.
  • 6. Shannon-Erne-Wasserweg: Irlands Eldorado für Hausboot-Urlauber. 
  • 7. Kinsale: 
  • 8. Connemara: Grandiose Aussichten gibt es beim Wandern in den Bergen.
  • Burren: Der Nationalpark lockt mit mondähnlichen Landschaften und einer hohen Artenvielfalt.

Die beste Reisezeit für einen Urlaub an Irlands Westküste

Irland zeichnet sich durch ein gemäßigtes und maritimes Klima aus. Aufgrund der Lage am Meer und den Golfstrom kommt es im Winter kaum zu Frost und im Sommer wird es selten über 25°C warm. Niederschlag fällt im ganzen Jahr reichlich. Diesem Umstand verdankt das Land seine üppig grünen Landschaften. Grundsätzlich kann man die Insel zu jeder Jahreszeit bereisen. Für einen Urlaub an Irlands Westküste eignen sich jedoch am besten die Monate Mai bis September. In dieser Zeit sind die Temperaturen am wärmsten und die Tage am längsten. Im Hochsommer ist es sogar an einigen Tagen bis 23 Uhr hell.

Irland von der schönsten Seite

Film ab, Kopfkino läuft: Nicht ohne Grund gehört die Westküste Irlands zu den beliebtesten Filmschauplätzen der Insel. Steil in den Atlantik abfallende Felsklippen, wie die spektakulären Cliffs of Moher, malerische Berglandschaften, atemberaubende Panoramaaussichten – es gibt viel zu erleben in diesem Teil von Irland. Ideal kann man sich davon im Rahmen einer entspannten Rundreise mit dem Mietwagen überzeugen: Lernen Sie die Grafschaften Galway, Sligo oder Donegal kennen und machen Sie einen Abstecher auf die Torfmoor-Halbinsel Achill Island, wo Sie auf dem Atlantic Drive auf die unberührten Strände der Insel blicken können. Oder fahren Sie gleich den spektakulären Wild Atlantic Way, der sich über gut 2500 Kilometer von Norden nach Süden an der kompletten Westküste von Irland entlang schlängelt.

Mystisches Irland: Eine Tour auf dem Ring of Kerry

Wer nicht die Zeit für den ganzen Wild Atlantic Way hat, fährt den Ring of Kerry, eine Panoramastraße, die auf gut 170 Kilometern die Iveragh-Halbinsel in Irlands Südwesten umrundet. Könnte man locker an einem halben Tag machen, wäre jedoch ein Fehler. Nicht entgehen lassen sollten Sie sich den Killarney National Park mit seiner geheimnisvollen Seenlandschaft. Wandern Sie dort durch die zwischen zwei Bergketten verlaufende „Gap of Dunloe“ und unternehmen Sie eine unvergessliche Bootstour auf dem See Lough Leane. Es folgen Highlights in Serie: die wunderbaren Strände bei Rossbeigh und Derrynane. Der schrullige Charme des Dörfchens Sneem – besser abends, wenn die Touristen weitergezogen sind, und dann in der D O’Shea’s Bar den besten Black Pudding der Insel probieren. Eine lohnenswerte Aktivität ist auch eine Bootsüberfahrt auf die wellenumtosten Skellig Islands, Drehort der „Star Wars“-Blockbuster. Tipp: Im August den dreitägigen Puck-Fair-Jahrmarkt in Killorglin besuchen – da wird ein Ziegenbock zum König gekrönt.

Auf dem Slea Head Drive nach Dingle: Auf den Delfin gekommen

Womöglich hängt der Umstand, dass Dingle, im Südwesten Irlands in der Grafschaft Kerry gelegen, zu einem der beliebtesten Urlaubsziele für Familien geworden ist, auch damit zusammen, dass es dort eine so herrlich klare Luft gibt. Oder damit, dass hier atemberaubende Strände zu finden sind. Der Ortskern von Dingle ist außerdem so nostalgisch, dass selbst Tom Cruise und Nicole Kidman hier Teile ihres bildgewaltigen Epos „In einem fernen Land“ drehten. Oder liegt es etwa an der malerischen Küstenstraße Slea Head Drive, die durch die kleine Hafenstadt führt? Gründe für die Beliebtheit des Ortes gibt es viele. Doch in Wahrheit ist wohl Fungie der Hauptgrund, ein Delfin, der seit 1983 regelmäßig vor der Küste von Dingle auftaucht und Boote begleitet. Das macht er so häufig, dass man in Dingle bei Bootstouren schon sein Geld zurückbekommt, wenn sich Fungie mal nicht blicken lässt.

Hausboot-Urlaub in Irland

Haben Sie immer schon davon geträumt, Kapitän auf einem romantischen Hausboot zu sein? Auf dem Shannon, dem größten Fluss Irlands, können Sie Ihren Traum verwirklichen – auch ohne Kapitänspatent. Es gibt keine Berufsschiffahrt auf dem Shannon, das idyllische Gewässer in Irland ist Hausboot-Abenteurern vorbehalten, die etwa auf dem Shannon-Erne-Wasserweg schippern können. Diese populäre Route zwischen Leitrim und Belturbet ist etwa 60 Kilometer lang, unterwegs geht es durch eine malerische Landschaft. Von Belturbet aus können Sie aber auch kleinere Fahrten im oberen und unteren Teil des Lough Erne in Nordirland unternehmen – Urlaub und Erholung pur. Tipps: Gehen Sie in Ihrem Irland-Urlaub am Shannon immer mal wieder an Land und schauen Sie sich Sehenswürdigkeiten wie die Klosterruine im kleinen Ort Clonmacnoise an oder gönnen Sie sich einen Abend mit Livemusik in Clarkes Bar in Lanesborough. Das und viele weitere Highlights bieten die schönen Küstengebiete des Shannon. Freuen Sie sich mit unseren Irland-Tipps auf herrliche Tage am Wasser.

Die Cliffs of Moher erleben

Es ist noch nicht lange her, da musste man über Mauern und Zäune klettern, um eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten an der Westküste Irlands aus nächster Nähe bewundern zu können. Seit 2013 haben die irischen Bauern jedoch erlaubt, einen Wanderpfad oberhalb der Klippen von Moher anzulegen. Nicht dass man die Cliffs of Moher nicht auch von Weitem sehen würde: Sie ragen bis zu 200 Meter steil aus dem tosenden Atlantik empor und erstrecken sich über acht Kilometer an der Westküste. Die bekanntesten Steilklippen Irlands liegen im County Clare zwischen den Ortschaften Doolin und Liscannor. Von Doolin aus startet der Wanderweg vom dortigen Besucherzentrum nach Liscannor. Ein Spaziergang ist das aber eher nicht, die Route ist 17 Kilometer lang. Und Vorsicht auf dieser wunderschönen Tour: Jährlich verunglücken Menschen beim Versuch, ein spektakuläres Foto nahe den Klippen zu machen. ADAC Mitgliedervorteil: Das kostenlose ADAC Tour-Set Irland enthält Tipps und Informationen zu Städten und Regionen. Infos in Ihrem ADAC Reisebüro vor Ort.

Irland kulinarisch: Kinsale bei Cork

Dass sich im weiten Atlantik vor der Küste Irlands jede Menge Fisch und Meeresgetier tummelt, liegt auf der Hand. Auf den Teller kommen sie fast in jedem Ort und in jeder Stadt, doch nirgends so vollendet wie in Irlands Kulinarik-Hochburg Kinsale südlich der Stadt Cork, wo auch der Wild Atlantic Way beginnt. Ob taufrischer Hummer, gedünstete Muscheln oder bergeweise zarte Austern – in den Restaurants und an den Food-Ständen auf dem Farmers Market am Short Quay läuft Feinschmeckern das Wasser im Mund zusammen.

Stilles, grünes Irland: Wanderurlaub in Connemara und im Burren Nationalpark

Wer auf seiner Reise an der irischen Westküste von Galway aus in Richtung Clifdon fährt, durchquert das Herz von Connemara. Buchen Sie am besten einen Mietwagen für eine kleine Rundreise durch diese hinreißende Landschaft im County Galway, von der Eingeweihte behaupten, hier zeige sich die wahre Schönheit Irlands. Connemara ist wie geschaffen für Outdoor-Abenteuer: Beim Hiking in den Twelve Bens auf 730 Metern Höhe sind Panoramaaussichten garantiert – und Stille sowieso. Feuchte Hochmoore mit Heidepflanzen wechseln sich mit schroffen Bergregionen ab und häufig trifft man auf die robusten, wildlebenden Connemara-Ponys. Wer sich für die Geschichte der Region interessiert, schaut im Connemara Heritage & History Center in Clifdon und in Kylemore Abbey vorbei, der Benediktinerinnen-Abtei in Pollacappul mit schönem Garten.

Ein ganz besonderes Fleckchen Erde ist der Burren Nationalpark südlich von Galway. Das Karstgestein erinnert an eine Mondlandschaft und wirkt karg und unwirtlich. Doch der Schein trügt: Die Flora und Fauna von Burren ist so vielfältig wie an kaum einem anderen Ort Irlands. So können Sie dort beim Wandern mediterrane Pflanzen neben Arten des arktischen und alpinen Raums entdecken. Des Weiteren begeistert der Nationalpark mit seinen langen Höhlen und frühgeschichtlichen Steinmonumenten.

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