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Irland pur: Highlights an der Westküste und im Inland

Starten Sie von Dublin aus gen Westen und entdecken Sie die grüne Insel. Ihre Rundreise führt Sie zu dramatischen Steilklippen und malerischen Fischerorten. Oder wie wäre es mit einem Hausboot-Urlaub auf dem idyllischen Fluss Shannon im Inland? Irlands Natur und seine Sehenswürdigkeiten faszinieren.

Irland: Westküste und Inland

Vom County Donegal im Norden bis hinunter nach Cork – Irlands Westküste begeistert mit grandioser Natur. Und im Binnenland warten idyllische Flüsse.

  • 1. Dublin: Nachdem man die Sehenswürdigkeiten gesehen und die Pubs getestet hat, geht es in nur drei Stunden mit dem Auto an die Westküste.
  • 2. Cliffs of Moher: Die spektakulären Steilklippen ragen 200 Meter aus dem tosenden Atlantik empor – eine der größten Sehenswürdigkeiten der Insel.
  • 3. Achill Island: Auf dem Atlantic Drive geht es zu unberührten Stränden und lauschigen Buchten – verbringen Sie hier ein, zwei Tage.
  • 4. Ring of Kerry: Die legendäre Panorama-Route führt um die Halbinsel Iveragh und durch die mystische Seenlandschaft des Killarney National Park.
  • 5. Dingle: Der Hafenort ist für seinen treuen Delfin Fungie bekannt.
  • 6. Shannon-Erne-Wasserweg: Irlands Eldorado für Hausboot-Urlauber. 
  • 7. Kinsale: Die Kulinarik-Hochburg von Irland gleich bei Cork – hier gibt’s Austern und Hummer satt.
  • 8. Connemara: Grandiose Aussichten gibt es beim Wandern in den Bergen.

Irland von der schönsten Seite

Film ab, Kopfkino läuft: Nicht ohne Grund gehört die Westküste Irlands – neben Dublin natürlich – zu den beliebtesten Filmschauplätzen der Insel. Steil in den Atlantik abfallende Felsklippen, wie die spektakulären Cliffs of Moher, malerische Berglandschaften, atemberaubende Panorama-Aussichten – es gibt viel zu erleben in diesem Teil von Irland. Ideal kann man sich davon im Rahmen einer entspannten Rundreise mit dem Mietwagen überzeugen: Starten Sie in Dublin zu Ihrem persönlichen Roadtrip, lernen Sie die Grafschaften Galway, Sligo oder Donegal kennen und machen Sie einen Abstecher auf die Torfmoor-Halbinsel Achill Island, wo Sie auf dem Atlantic Drive auf die unberührten Strände der Insel blicken können. Oder fahren Sie gleich den spektakulären Wild Atlantic Way, der sich über gut 2500 Kilometer von Norden nach Süden an der kompletten Westküste von Irland entlangschlängelt. Gut auch: ein Schlenker über Tullamore in den irischen Midlands. Dort findet man im Tullamore Dew Heritage Center endlich alles über Whiskey heraus. Und das war ja längst überfällig.

Mystisches Irland: Eine Tour auf dem Ring of Kerry

Wer nicht die Zeit für den ganzen Wild Atlantic Way hat, fährt den superben Ring of Kerry, eine Panoramastraße, die auf gut 170 Kilometern die Iveragh-Halbinsel in Irlands Südwesten umrundet. Könnte man locker an einem halben Tag machen, wäre jedoch ein Fehler. Schon nach dem Start der Route bei Killarney die geheimnisvolle Landschaft des dortigen Seengebiets im Killarney National Park zu übersehen, wäre ein Frevel. Es folgen Highlights in Serie: die wunderbaren Strände bei Rossbeigh und Derrynane. Der schrullige Charme des Dörfchens Sneem – besser abends, wenn die Touristen weitergezogen sind, und dann in der D O’Shea’s Bar den besten Black Pudding der Insel probieren. Oder auch die Bootsüberfahrt auf die wellenumtosten Skellig Islands, Drehort der „Star Wars“-Blockbuster. Tipp: Im August den dreitägigen Puck-Fair-Jahrmarkt in Killorglin besuchen – da wird ein Ziegenbock zum König gekrönt. 

Auf dem Slea Head Drive nach Dingle: Auf den Delfin gekommen

Womöglich hängt der Umstand, dass Dingle, im Südwesten Irlands in der Grafschaft Kerry gelegen, zu einem der beliebtesten Urlaubsziele für Familien geworden ist, auch damit zusammen, dass es dort eine so herrlich klare Luft gibt. Oder damit, dass hier atemberaubende Strände zu finden sind. Der Ortskern von Dingle ist außerdem so nostalgisch, dass selbst Tom Cruise und Nicole Kidman hier Teile ihres bildgewaltigen Epos „In einem fernen Land“ drehten. Oder liegt es etwa an der malerischen Küstenstraße Slea Head Drive, die durch die kleine Hafenstadt führt? Gründe für die Beliebtheit des Ortes gibt es viele. Doch in Wahrheit ist wohl Fungie der Hauptgrund, ein Delfin, der seit 1983 regelmäßig vor der Küste von Dingle auftaucht und Boote begleitet. Das macht er so häufig, dass man in Dingle bei Bootstouren schon sein Geld zurückbekommt, wenn sich Fungie mal nicht blicken lässt. Nicht wundern übrigens, wenn Sie in den Pubs von Dingle nichts verstehen. Die Halbinsel zählt zu den Gaeltacht-Regionen, in denen traditionell Irisch gesprochen wird – „How are you“ heißt hier „Conas ata tú (sprich: kunus-ataaw). Auf ins faszinierende Irland!

Hausboot-Urlaub in Irland

Haben Sie immer schon davon geträumt, Kapitän auf einem romantischen Hausboot zu sein? Auf dem Shannon, dem größten Fluss Irlands, können Sie Ihren Traum verwirklichen – auch ohne Kapitänspatent. Es gibt keine Berufsschiffahrt auf dem Shannon, das idyllische Gewässer in Irland ist Hausboot-Abenteurern vorbehalten, die etwa auf dem Shannon-Erne-Wasserweg schippern können. Diese populäre Route zwischen Leitrim und Belturbet ist etwa 60 Kilometer lang, unterwegs geht es durch eine malerische Landschaft. Von Belturbet aus können Sie aber auch kleinere Fahrten im oberen und unteren Teil des Lough Erne in Nordirland unternehmen – Urlaub und Erholung pur. Tipps: Gehen Sie in Ihrem Irland-Urlaub am Shannon immer mal wieder an Land und schauen Sie sich Sehenswürdigkeiten wie die Klosterruine im kleinen Ort Clonmacnoise an oder gönnen Sie sich einen Abend mit Livemusik in Clarkes Bar in Lanesborough. Das und viele weitere Highlights bieten die schönen Küstengebiete des Shannon. Freuen Sie sich mit unseren Irland-Tipps auf herrliche Tage am Wasser.

Die Cliffs of Moher erleben

Es ist noch nicht lange her, da musste man über Mauern und Zäune klettern, um eine der spektakulärsten Sehenswürdigkeiten an der Westküste Irlands aus nächster Nähe bewundern zu können. Seit 2013 haben die irischen Bauern jedoch erlaubt, einen Wanderpfad oberhalb der Klippen von Moher anzulegen. Nicht dass man die Cliffs of Moher nicht auch von Weitem sehen würde: Sie ragen bis zu 200 Meter steil aus dem tosenden Atlantik empor und erstrecken sich über acht Kilometer an der Westküste. Die bekanntesten Steilklippen Irlands liegen im County Clare zwischen den Ortschaften Doolin und Liscannor. Von Doolin aus startet der Wanderweg vom dortigen Besucherzentrum nach Liscannor. Ein Spaziergang ist das aber eher nicht, die Route ist 17 Kilometer lang. Und Vorsicht auf dieser wunderschönen Tour: Jährlich verunglücken Menschen beim Versuch, ein spektakuläres Foto nahe den Klippen zu machen. Tipp: Wer Lust auf mehr hat, stattet unterwegs auf seiner Irland-Reise auch Belfast einen Besuch ab. Nehmen sich Sie ein paar Tage Zeit und erkunden Sie die schöne Hauptstadt Nordirlands, bevor Sie nach Dublin oder zur Westküste von Irland weiterreisen.

Irland kulinarisch: Kinsale bei Cork

Dass sich im weiten Atlantik vor der Küste Irlands jede Menge Fisch und Meeresgetier tummelt, liegt auf der Hand. Auf den Teller kommen sie fast in jedem Ort und in jeder Stadt, doch nirgends so vollendet wie in Irlands Kulinarik-Hochburg Kinsale südlich der Stadt Cork, wo auch der Wild Atlantic Way beginnt. Ob taufrischer Hummer, gedünstete Muscheln oder bergeweise zarte Austern – in den Restaurants und an den Food-Ständen auf dem Farmers Market am Short Quay läuft Feinschmeckern das Wasser im Mund zusammen.

ADAC Mitgliedervorteil: Das kostenlose ADAC Tour-Set Irland enthält Tipps und Informationen zu Städten und Regionen. Infos in Ihrem ADAC Reisebüro vor Ort. 

Stilles, grünes Irland: Wandern in Connemara

Wer auf seiner Reise an der irischen Westküste von Galway aus in Richtung Clifdon fährt, durchquert das Herz von Connemara. Buchen Sie am besten einen Mietwagen für eine kleine Rundreise durch diese hinreißende Landschaft im County Galway, von der Eingeweihte behaupten, hier zeige sich die wahre Schönheit Irlands. Connemara ist wie geschaffen für Outdoor-Abenteuer: Beim Hiking in den Twelve Bens auf 730 Metern Höhe sind Panorama-Aussichten garantiert – und Stille sowieso. Wer sich für die Geschichte der Region interessiert, schaut im Connemara Heritage & History Center in Clifdon und in Kylemore Abbey vorbei, der Benediktinerinnen-Abtei in Pollacappul mit schönem Garten.

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