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Urlaub mit dem Wohnmobil liegt im Trend und wird bei Reisenden immer beliebter. Besonders reizvoll ist die Möglichkeit, Länder mit atemberaubender Natur, wie etwa Slowenien, Österreich, Kroatien oder Norwegen, mit dem Camper zu erkunden. Die Planung einer Camper-Tour im Ausland ist denkbar einfach. Ein Wohnmobil in der Stadt oder Region buchen, von der man seine Route starten will, Flug buchen oder mit dem Auto anreisen, fertig. Dennoch gibt es ein paar Details zu beachten. Wir erklären Ihnen, wie Sie sicherstellen, dass Ihr Camper-Urlaub wirklich perfekt wird.

Land auswählen – der persönliche Geschmack entscheidet

Für jedes der genannten Reiseländer spricht die jeweils ganz eigene Schönheit seiner Landschaften und der Tier- und Pflanzenwelt. Slowenien steht mit dem im Triglav Nationalpark gelegenen Bohinj See und dem Soča-Tal für unberührte Natur und smaragdgrüne Gewässer. In Norwegen sind es die von der UNESCO über 1.000 geschützten Fjorde und Austfonna, der größte Gletscher Europas. Österreich beeindruckt mit atemberaubenden Wanderwegen und kristallklaren Bergseen. Kroatien und die Inseln wiederum bieten mit der 6.000 kilometerlangen Küste ein Paradies für Wassersportler und Meerliebhaber.

Unser Tipp: Informieren Sie sich im Vorfeld Ihrer Reise über klimatische, geografische und weitere relevante Gegebenheiten im Zielland – so vermeiden Sie Überraschungen vor Ort. Je nachdem, ob Sie lieber einen aktiven oder entspannten Urlaub verbringen wollen, gilt es dabei andere Aspekte zu berücksichtigen, beispielsweise die Verfügbarkeit von Wellnessangeboten oder Wanderwegen in der Region.

Reisezeit festlegen

Auch die Reisezeit hängt ganz von Ihren Wünschen und persönlichen Vorlieben ab. Möchten Sie einen Strandurlaub machen und mit dem Wohnmobil verschiedene Buchten entdecken, empfehlen sich die Sommermonate für eine Wohnmobilreise an die Adriaküste Kroatiens. Dort herrscht mediterranes Klima, weshalb Sie sich auf einen warmen und trockenen Sommer freuen dürfen.

Wenn Sie Norwegen und seine Naturjuwelen entdecken möchten, gilt der Sommer als beste Reisezeit. In dieser Jahreszeit ist es auf der skandinavischen Halbinsel durchschnittlich heller und wärmer. Sie träumen davon, Polarlichter zu sehen und zwischen Fjorden Ski zu fahren? Dann ist der norwegische Winter ideal für einen Urlaub.

Für Kulturinteressierte und Aktivurlauber, wie etwa Mountainbiker oder Wanderer, sind der Frühling und Frühsommer sowie der Herbst mit den mäßigeren Temperaturen ideal für eine Reise nach Österreich oder Slowenien. In den Sommermonaten sind diese beiden Länder super für einen Badeurlaub an einem der vielen Bergseen, welche oft in traumhaften Kulissen liegen.

Kleiner Tipp: Informieren Sie sich vor der Reisebuchung über die Wetterverhältnisse in Ihrer Zielregion sowie über Schulferienzeiten. So umgehen Sie Stoßzeiten im Straßenverkehr. Das Ausweichen auf die Nebensaison hat einen weiteren Vorteil: Die Mietpreise für Wohnmobile sind teilweise erheblich günstiger.

Wohnmobil buchen

Wohnmobile gibt es in verschiedenen Größen und mit unterschiedlichen Ausstattungen. Einfache Vans und Pick-up-Camper mit ihrem geringen Platzangebot kommen für längere Touren eher nicht in Frage. Wohnmobile, bei denen Führerhaus und Wohnbereich eine Einheit bilden, bieten den höchsten Komfort – und Sie dürfen sich während der Fahrt im Wohnbereich aufhalten. Bei einigen Modellen lässt sich der Wohnbereich bei Stopps mit ausfahrbaren Seitenteilen sogar noch erheblich vergrößern.

Unser Tipp: Wählen Sie Ihr Fahrzeug lieber eine Nummer größer als zu klein – und so, dass Sie die maximale Belegung nicht ausschöpfen. Um Ihren Bewegungsdrang nicht zu sehr einzuschränken, sollte insbesondere bei Reisen mit Kindern immer genug Platz vorhanden sein. Lediglich wenn Sie Bergpässe passieren oder in Städten unterwegs sein möchten, sind Sie mit einem kleineren, schmaleren Fahrzeugen besser bedient.

Zu guter Letzt stellt sich noch die Frage, ob Sie Ihr Wohnmobil lieber von einer Privatperson oder bei einem Reiseveranstalter mieten sollten. Bei der Privat-Anmietung ist Vorsicht geboten, zum Beispiel hinsichtlich des Versicherungsschutzes: Ist für das Fahrzeug eine „Selbstfahrer-Vermietungsversicherung“ nicht vorhanden, sind Sie ohne Versicherungsschutz unterwegs! Bei Reiseveranstaltern sind Sie dagegen meist auf der sicheren Seite: Versicherungen und weitere Bestandteile des Mietvertrags sind für Sie transparent und nachvollziehbar in einem Mietvertrag aufgelistet.

Ein professioneller Reiseveranstalter wie ADAC-Reisen bietet in nahezu jeder Hinsicht mehr Sicherheit und Verlässlichkeit. Die Fahrzeuge sind in der Regel nur wenige Jahre alt und werden laufend gewartet, wovon bei privaten Vermietern nicht unbedingt auszugehen ist. Außerdem gibt es klare vertragliche Regelungen und eine Vollkaskoversicherung.

Reiseroute planen

Das Schönste an einem Urlaub mit dem Wohnmobil ist zweifellos die Freiheit und Unabhängigkeit. Sie allein bestimmen, wohin die Reise geht – und Sie können die Route jederzeit spontan wieder ändern. Planen Sie allerdings nicht zu große Tagesetappen ein – schließlich möchten Sie sich erholen, die Landschaft genießen und auch Stopps für Besichtigungen einlegen. 150 bis 200 Kilometer sind je nach Straßen- und Wetterverhältnissen gut und entspannt schaffbar.

Für die Detailplanung Ihrer Urlaubsroute – zum Beispiel welche Städte und Sehenswürdigkeiten Sie ansteuern möchten – können Sie die ADAC-Reise-Ratgeber zurate ziehen. Dort finden Sie spannende Tipps für Ihre Reise und informative Reise- und Freizeittests mit Preisvergleichen.

Oder nutzen Sie den Camping-Führer von ADAC, um den besten Platz für Ihren Camper zu finden. Darüber hinaus tauschen sich Wohnmobil-Urlauber in Foren über ihre Routen und Erfahrungen aus. Konkrete Routen-Vorschläge liefert zudem unser Routen-Generator für Wohnmobilreisen. Hier erhalten Sie Vorschläge individuell auf Ihre Präferenzen abgestimmt. Probieren Sie es direkt aus!

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