Georgien ist ein Land mit einer tief verwurzelten christlichen Tradition , da das orthodoxe Christentum bereits im Jahr 337 zur Staatsreligion erklärt wurde und bis heute die nationale Identität prägt. Die georgisch-orthodoxe Kirche spielt eine zentrale Rolle im Leben der Menschen , was sich in zahlreichen alten Kirchen und Klöstern im ganzen Land widerspiegelt. Dennoch treffen in Städten wie Tiflis verschiedene Weltreligionen harmonisch aufeinander, wobei Moscheen, Synagogen und christliche Kirchen Tür an Tür stehen und die religiöse Vielfalt widerspiegeln. Eine der wichtigsten georgischen Traditionen ist die legendäre Gastfreundschaft, die Gäste als Segen betrachtet , sowie das traditionelle Festessen, die sogenannte Supra, bei dem ein Zeremonienmeister, der Tamada, die Trinksprüche leitet. Die Pflege von Volksmusik, traditionellen Tänzen und der uralten Weinkultur gehört ebenfalls zur lebendigen georgischen Lebensweise.