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Mallorca - Tourismusparadies wider Willen
Spass für die ganze Familie ...
Von der Schmuddel-Piste zur Mega-In-Location - Die Strände von Mallorca sind zur Zeit sehr beliebt und liegen voll im Trend. Das Küstenland auf Mallorca war weder für Tierzucht noch für Ackerbau geeignet und daher praktisch wertlos. Bei Bauern wurde daher Küstenland immer den Jüngsten in der Familie vererbt.
Ein Mann hat wie kein Anderer die Strände von Mallorca zu dem gemacht, was Sie heute sind, wahre Goldgruben. Francisco Berga Oliver verwandelte das Land des Jüngsten in einen Tourismusmagneten. Oliver war als armer Fischer auch in der Karibik und was er da sah, veränderte die Welt von Mallorca.
Die Karibik in Europa
Reiche Europäer und Amerikaner bevölkerten z. B. auf Kuba die Strände und da dachte sich Oliver, was hier geht, geht in Spanien erst Recht und brachte die Idee vom Urlaub am Strand mit auf die Insel Mallorca. Heimgekehrt machte Oliver ein kleines Hotel auf und schuf eine Art Karibik für Einheimische - ein voller Erfolg.
Heute zählt die Gegend, wo Oliver am Anfang des 20. Jahrunderts startete, über 40.000 Betten. Obwohl diese Art von Urlaub schon oft als Teutonen-Grill verschrieen wurde, ist eben diese Weise von Entspannungsurlaub nicht weg zu denken. Mallorca ist in und wie! Die Menschen suchen eben ab und an im Jahr pure Entspannung und das gibt es eben nur auf dem Sandstrand. Der Strand ist zum Synonyme von Idylle, Urlaub, Erholung und brauner (sprich scheinbar gesunder) Haut geworden. Da Mallorca in Europa meist mit "Strand" gleichgesetzt wird, verbinden die meisten Menschen mit Mallorca - auch Urlaub, Idylle, Wärme und eben Strandfeeling.
Die Bauern und Handwerker auf der Insel erkannten den Mehrwert der Strände erst sehr spät. Warum Schwimmen? Sie hatten auf den Feldern oder Werkstätten zu arbeiten und warum "braun" werden ... Sie wurden schon auf dem Feld genügend "braun" und Bräune stand lange Zeit als "Negativ-Privileg" des Bauernstandes. Die Adeligen trugen meist die "vornehme Blässe", da sie ja nicht schwer auf den Feldern schufften mussten. Na zurück zu den Bedenken der Bauern: Die Strände, die waren höchstens zur Seegrasgewinnung, zum Fischen oder zum Schmuggeln gut und angesichts dieser Standpunkte bildete sich erst sehr spät die Einsicht für "Urlaub" aus.
Das Potentzial lange verkannt
Mallorca erkannte das Potenzial der Sandstrände erst als Italien es schon längst getan hatte. Die ca. 160 Strände lagen viel zu lange im Dornröschenschlaf. Berga Oliver war der Pionier und viele andere folgten. Heute sind die Strände eine Mixtur aus Original und öffentlichwirksamer Fälschung. Palmen gab es kaum welche auf Mallorca, jetzt stehen sie an den meisten Stränden ... Trotzdem ist das Strandfeeling auf der Insel keine billige Fälschung, denn die Strände sind echt und wo man seinen karibischen Strandtraum träumt, bleibt ja jedem selbst überlassen - nur eins ist sicher - Erholung ist da oder dort garantiert.
Die Gedanken sind frei - der Traum von der Karibik
Er besteht nämlich nicht wie etwa die Körnchen an den karibischen Traumstränden aus zerriebenen Steinen, sondern aus Muscheln und Krustentieren, die die Wellen in Jahrhunderten zu feinsten Körnchen zermahlen haben. Das Ergebnis ist der perfekte Strand, weich und anschmiegsam. Der Sand, das ist Mallorcas feines, gut gehütetes Erfolgsgeheimnis.
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